
Hormonbehandlung bei Kinderwunsch
Wenn Ihr Zyklus deutlich länger ist oder Ihre Menstruation ganz ausbleibt, liegt meist eine Störung der Follikelentwicklung und des Eisprungs vor. Dadurch kann sich das Eintreten einer Schwangerschaft verzögern oder ganz ausbleiben. Im ersten Schritt suchen wir die Ursache der hormonellen Veränderung und entwickeln dann mit Ihnen eine individuelles Behandlungskonzept.
Manchmal reicht schon eine Veränderung Ihres Lebensstils, etwa eine Anpassung der Ernährung oder Ihres Körpergewichts. Liegen ausgeprägte hormonelle Störungen vor, wie beim PCO-Syndrom, empfehlen wir Ihnen eine gezielte medikamentöse Therapie, die Ihren Insulinstoffwechsel verbessert.
Häufige Fragen zur Hormonbehandlung
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Die Hormonbehandlung ist keine langfristige „Aufbautherapie“, sondern wird von Zyklus zu Zyklus neu betrachtet. In der Regel lässt sich innerhalb von etwa 14 Tagen ein Eisprung erkennen, da die Medikamente direkt auf die Follikelreifung wirken. Wenn in einem Zyklus keine Schwangerschaft eintritt, kann die Therapie im nächsten Zyklus erneut begonnen und gegebenenfalls angepasst werden.
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Mögliche Nebenwirkungen und Risiken hängen wesentlich von der Art der hormonellen Behandlung ab. Diese sollten immer individuell mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprochen werden. Wir erläutern Ihnen, welche Aspekte in Ihrer Situation relevant sein können und wie wir diese überwachen.
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Wenn eine ausgewählte Medikamentenbehandlung nicht zum gewünschten Ziel führt, passen wir die Therapie an. Das kann bedeuten, dass andere Medikamente gewählt werden, etwa ein Wechsel von Tabletten zu Spritzen, oder dass eine andere Methode der Kinderwunschbehandlung eingesetzt wird. Die weiteren Schritte planen wir gemeinsam mit Ihnen und orientieren uns an Ihren Befunden und Zielen.



