Anti-Müller-Hormon (AMH) – Orientierung zur Eierstockreserve
Ein regelmäßiger Zyklus mit normaler Zykluslänge, unauffälliger Follikelreifung und stattfindendem Eisprung ist meist ein Zeichen dafür, dass die hormonelle Regulation insgesamt ausgewogen funktioniert. In dieser Situation reicht häufig eine hormonelle Basisdiagnostik aus und die Bestimmung des AMH- und TSH-Werts.
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Der TSH-Wert gibt Hinweise auf die Funktion der Schilddrüse, die einen wichtigen Einfluss auf Zyklus und Fruchtbarkeit hat.
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Der AMH-Wert hilft dabei, die ovarielle Reserve einzuschätzen – also die Anzahl der Eizellen, die den Eierstöcken grundsätzlich noch zur Verfügung stehen.
Der AMH-Wert ist kein Maß für Fruchtbarkeit im engeren Sinne. Er liefert jedoch wichtige Hinweise für die individuelle Beratung und die Planung weiterer diagnostischer oder therapeutischer Schritte.
FAQ – Häufige Fragen zum AMH-Wert
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Ein guter AMH-Wert ist immer altersabhängig zu betrachten. Es gibt keinen universellen Idealwert, sondern nur Orientierungsbereiche.
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Ja. Auch bei niedrigen AMH-Werten sind spontane Schwangerschaften möglich. Der Wert beschreibt die Eizellreserve, nicht die Qualität der einzelnen Eizellen.
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Nein. Auch Jahre nach einem sehr niedrigen oder nicht mehr messbaren AMH-Wert können noch regelmäßige Zyklen mit Eisprung auftreten.
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Bei Frauen mit PCOS sind häufig besonders viele kleine Follikel vorhanden, was zu höheren AMH-Werten führt.

