
ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion)
Die Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) ist eine Methode der künstlichen Befruchtung, bei der eine einzelne Samenzelle direkt in eine Eizelle eingebracht wird. Sie kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn die Spermienqualität eingeschränkt ist und eine Befruchtung auf natürlichem Weg oder durch eine klassische IVF unwahrscheinlich ist. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die ICSI auch für lesbische Paare oder Single Moms eine geeignete Behandlungsoption sein.
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IVF oder ICSI – worin liegt der Unterschied?
Sowohl die IVF als auch die ICSI sind Verfahren der künstlichen Befruchtung, die sich in einem Punkt unterscheiden: Bei der IVF werden die Eizellen und Spermien zusammengebracht, die Befruchtung geschieht allerdings selbstständig, denn das Spermium dringt von allein in die Eizelle ein.
Bei der ICSI wird eine einzelne Samenzelle mit einer feinen Pipette direkt in die Eizelle eingebracht. Eine ICSI ist in erster Linie bei Einschränkungen der Spermienqualität notwendig. Welche Methode in Ihrem Fall die größere Erfolgschance bietet, besprechen wir individuell im Rahmen Ihres Behandlungsplans.
Häufige Fragen zur ICSI
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Die ICSI ist ein etabliertes und sicheres Verfahren. Da die Befruchtung jedoch unter dem Mikroskop manuell erfolgt, handelt es sich um einen etwas technischeren Eingriff als bei der IVF. Das Risiko für die Patientin unterscheidet sich jedoch nicht wesentlich. Wichtig ist eine sorgfältige medizinische Indikationsstellung, um die Methode gezielt und verantwortungsvoll einzusetzen.
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Die durchschnittliche Schwangerschaftsrate liegt bei etwa 30–35 % pro Embryotransfer. Das Ergebnis hängt vor allem vom Alter und der Eizellqualität ab.
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Die hormonelle Stimulation ist gut verträglich. Die Eizellentnahme erfolgt unter kurzer Narkose und wird in der Regel als schmerzfrei empfunden.
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In der Regel wird ein Embryo transferiert, um Mehrlingsschwangerschaften zu vermeiden. Die Entscheidung treffen wir individuell mit Ihnen.
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In seltenen Fällen kommt es trotz ICSI nicht zu einer Befruchtung. In diesem Fall besprechen wir mögliche Anpassungen für den nächsten Zyklus.
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Ja, meist ist das problemlos möglich. Lediglich am Tag der Punktion sollten Sie sich Ruhe gönnen.
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Befruchtete, aber nicht übertragene Eizellen können eingefroren und zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden (Kryokonservierung).



